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Kuba bei der UNO: Weniger Stimmen gegen das US-Embargo – USA weisen Diplomaten aus

130 Staaten stimmten gegen das US-Embargo – 35 weniger als im Vorjahr. Nach einem Wortgefecht in der Generalversammlung wies Washington einen kubanischen Diplomaten aus.

Archivbild: Saal der UN-Generalversammlung in New York

Archivbild · Foto: Basil D Soufi / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die UN-Generalversammlung hat erneut eine Resolution gegen das US-Handelsembargo gegen Kuba angenommen, allerdings mit deutlich weniger Unterstützung. 130 Staaten stimmten dafür – 35 weniger als im vergangenen Jahr, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters laut einer Übersicht von Just Security. 17 Staaten stimmten dagegen, 25 enthielten sich.

Nach einem außergewöhnlich scharfen Wortgefecht in der Generalversammlung wiesen die USA den Ersten Sekretär der kubanischen UN-Vertretung, Richard Tur de la Concepción, aus, wie das „Wall Street Journal“ berichtet. US-Botschafter Mike Waltz veröffentlichte ein Video des Streits vom Dienstag und warf dem Diplomaten vor, UN-Personal einschüchtern zu wollen. Das US-Außenministerium erklärte, der Mann sei in den USA „nicht willkommen“.

Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna bleiben angespannt. Resolutionen der Generalversammlung sind nicht bindend, gelten aber als Gradmesser der internationalen Haltung zur US-Politik gegenüber der Karibikinsel.

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