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Mecklenburg-Vorpommern: 65 Prozent wollen die AfD im Landtag einbinden

Laut einer Insa-Umfrage für den „Nordkurier“ sind fast zwei Drittel dafür, die AfD ganz oder teilweise einzubinden. Nur 22 Prozent verlangen eine konsequente Abgrenzung durch SPD, Linke und Grüne.

Schweriner Schloss, Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern

Foto: Wolfgang Pehlemann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)

Rund fünf Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wächst der Druck auf das entstehende rot-rot-grüne Bündnis. In einer Insa-Umfrage im Auftrag des „Nordkurier“ sprechen sich 65 Prozent der Befragten dafür aus, die AfD im Schweriner Landtag ganz oder teilweise einzubinden. 22 Prozent finden, SPD, Linke und Grüne sollten jede Zusammenarbeit mit der AfD konsequent ablehnen. Die Zeitung berichtet in ihrer Donnerstagsausgabe darüber.

Befragt wurden vom 21. bis 27. Oktober online 1.000 Wahlberechtigte; die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozentpunkten. Gefragt wurde, wie die künftigen Regierungsfraktionen von SPD, Linken und Grünen im Landtag mit der AfD umgehen sollen – mit dem Hinweis, dass der richtige Umgang mit der Partei umstritten ist.

Bei der Wahl am 20. September war die AfD mit 38,2 Prozent erstmals stärkste Kraft geworden, vor der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit 35,5 Prozent. Die AfD bleibt mangels Partner in der Opposition. Der neue Landtag kam am 22. Oktober erstmals zusammen; SPD, Linke und Grüne verhandeln über eine Koalition.

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