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Polizei-Nachwuchs: Brandenburgs Innenminister meldet mehr Interesse aus Berlin

Jan Redmann (CDU) wirbt gezielt um Berliner Polizeianwärter und sieht wachsenden Zulauf. Die Berliner GdP ist besorgt; Rot-Rot-Grün verspricht, beim Polizeipersonal nicht zu kürzen.

Polizeiwagen am Alexanderplatz in Berlin (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Geoprofi Lars / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) verzeichnet nach eigenen Angaben ein steigendes Interesse von Bewerbern aus Berlin an einer Laufbahn bei der Brandenburger Polizei. „Dieses Phänomen nimmt gerade zu“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Zahlen zu Bewerbern aus anderen Bundesländern nannte er nicht. Ende September hatte Redmann auf Instagram gezielt Polizeinachwuchs aus Berlin und Sachsen-Anhalt angesprochen.

Die Brandenburger CDU verknüpfte die Werbung mit politischer Kritik: In einem Beitrag hieß es, die Berliner Linke vergraule viele Polizisten; zugleich verwies die Partei auf 115 neue Streifenwagen für Brandenburg. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin zeigte sich besorgt über die Entwicklung. Bewerbungen für den Ausbildungsstart im April 2027 sind bis zum 31. Dezember möglich.

In Berlin war die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl im September stärkste Kraft geworden. Im Sondierungspapier von Linke, Grünen und SPD heißt es, beim Personal der Polizei werde nicht gekürzt und der Verfassungsschutz nicht abgeschafft. Im Wahlprogramm hatte die Linke angekündigt, eine weitere „Aufrüstung“ der Polizei zu stoppen.

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