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Liste angeblicher Nicht-Bürger: Los Angeles findet viele in den USA Geborene

Das US-Justizministerium führt rund 20.000 angeblich unrechtmäßig registrierte Wähler. Kalifornien nennt die Klage einen „rücksichtslosen politischen Stunt“.

Archivbild: Das Rathaus von Los Angeles

Archivbild · Foto: Daniel L. Lu / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Wahlbehörden in Los Angeles widersprechen einer Liste des US-Justizministeriums mit rund 20.000 angeblich als Wähler registrierten Nicht-Staatsbürgern. Ein „hoher Prozentsatz“ der aufgeführten Personen sei in den USA geboren, teilten die Behörden laut Democracy Now mit. Die Angaben stammen aus einem am Dienstag eingereichten Schriftsatz Kaliforniens in einem Rechtsstreit, den die Trump-Regierung angestrengt hat.

Das Ministerium hatte Kalifornien vergangene Woche eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die Stimmzettel der Personen auf der Liste getrennt aufzubewahren. „Bestenfalls ist dieser Rechtsstreit ein rücksichtsloser politischer Stunt“, heißt es in der Eingabe des Bundesstaats; schlimmstenfalls drohe Tausenden Kaliforniern der Ausschluss von der Wahl. Der Streit fällt in die Schlussphase vor den Kongresswahlen am 3. November.

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