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FIFA-Wahl: DFB-Präsident Neuendorf sucht weiter eine Alternative zu Infantino

Nach der Sitzung des FIFA-Rats in Zürich hält Bernd Neuendorf am Ziel fest, Gianni Infantino abzulösen. Einen offiziellen Gegenkandidaten gibt es aber noch nicht.

Bernd Neuendorf, heute DFB-Präsident, bei einer früheren Veranstaltung in Köln (Archivbild)

Archivbild · Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hält an seinem Ziel fest, an der Spitze des Weltverbands einen Wechsel herbeizuführen. „Bisher halten wir daran fest, natürlich, das ist das Ziel, dass wir an der Spitze der FIFA eine andere Person sehen möchten“, sagte er laut SID nach der Sitzung des FIFA-Rats am Donnerstag in Zürich. „Wir brauchen eine integre Persönlichkeit.“

Gewählt wird im März 2027 in Rabat, Kandidaturen müssen bis zum 18. November eingereicht werden. Ein offizieller Herausforderer von Amtsinhaber Gianni Infantino ist bislang nicht bekannt. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin schließt eine Kandidatur aus, auch Nasser Al-Khelaifi steht nicht zur Verfügung. Laut einem Bericht der Times wird der frühere Arsenal-Trainer Arsène Wenger umworben, der Guardian berichtet dagegen, Vorschläge wie Wenger seien abgelehnt worden.

Neuendorf hatte bereits Anfang Oktober erklärt, er werde Infantino nicht wählen. Die Verbände aus Afrika und Südamerika stehen laut SID hinter dem Schweizer. Die UEFA will vor dem 17. November erneut beraten.

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