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Radew und Jotowa werben bei US-Firmen um Investitionen in Hightech und Verteidigung

Premier Radew empfing eine von der US-Botschaft organisierte Wirtschaftsdelegation. Präsidentin Jotowa: Bulgarien soll eine „Insel der Stabilität“ sein.

Symbolbild: Gebäude des Ministerrats in Sofia

Symbolbild · Foto: Radosław Botev / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 pl (zugeschnitten und skaliert)

Ministerpräsident Rumen Radew hat am Montag (12.10.) eine Delegation amerikanischer Unternehmen aus den Bereichen Sicherheit, Hochtechnologie, Verteidigung und Energie empfangen; organisiert hatte das Treffen die US-Botschaft. Bulgarien sei bereit, Investitionen mit hoher Wertschöpfung zu fördern, sagte Radew laut BNT. Das Land habe reale Kapazitäten, sich an den Industrien der Zukunft zu beteiligen, und wolle Teil hochtechnologischer Lieferketten werden. Er verwies auf wachsende Firmen aus Elektronik, Raumfahrt und Verteidigung sowie auf das KI-Institut INSAIT. Auch Innovationsminister Iwan Wassilew nahm teil.

Präsidentin Ilijana Jotowa traf am selben Tag ebenfalls Vertreter von US-Unternehmen. „Wir arbeiten daran, dass Bulgarien eine Insel der Stabilität und Entwicklung in den komplizierten Zeiten ist, in denen wir leben“, sagte sie. Jotowa betonte Bulgariens Rolle im sogenannten Mittleren Korridor zwischen Zentralasien und Europa über das Schwarze Meer und den Südkaukasus und warb für einen Konsens über ein Moratorium für Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer.

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