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IWF senkt Wachstumsprognose für Bulgarien auf 2,6 Prozent – Inflation höher

Im neuen Weltwirtschaftsausblick erwartet der IWF für 2026 eine Inflation von 4,9 statt 3,8 Prozent. Das Leistungsbilanzdefizit soll sich auf 8 Prozent des BIP verdoppeln.

Symbolbild: Sitz des Internationalen Währungsfonds in Washington

Symbolbild · Foto: International Monetary Fund / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Der Internationale Währungsfonds rechnet in seinem am Dienstag (13.10.) veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick für Bulgarien 2026 nur noch mit 2,6 Prozent Wirtschaftswachstum. Im April hatte er 2,8 Prozent erwartet. Für 2027 hob der IWF die Prognose dagegen von 2,5 auf 2,7 Prozent an, berichtet die Nachrichtenagentur BTA.

Deutlich höher fällt die Inflationsschätzung aus: Die Verbraucherpreise sollen 2026 im Schnitt um 4,9 Prozent steigen (April-Prognose: 3,8 Prozent), 2027 um 4,8 Prozent (3,7 Prozent). Das Leistungsbilanzdefizit sieht der Fonds 2026 bei 8,0 Prozent des BIP statt bei 4,0 Prozent, 2027 bei 6,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit soll mit 3,4 und 3,3 Prozent stabil bleiben.

Andere Institutionen sind beim Wachstum teils optimistischer: Das Finanzministerium erwartet für 2026 3,0 Prozent, die EBRD 2,7 Prozent, die Weltbank wie der IWF 2,6 Prozent. Die Inflationszahlen sind laut BTA nur bedingt vergleichbar, weil der IWF den Verbraucherpreisindex nutzt, das Finanzministerium den harmonisierten Index (HVPI).

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