„Titanium Court“ im Test: Preisgekröntes Match-3-Märchen jetzt auf Konsolen
Der Gewinner des IGF-Hauptpreises 2026 ist seit 29. Oktober für PS5, Switch 2, Switch und Smartphones erhältlich. Kritiker feiern Witz und Ideen, warnen aber vor Zufall und Längen.
Foto: Official GDC / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Fellow Traveller · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: PC Gamer 74/100 · Eurogamer 4/5
- Plattformen
- PS5, Switch 2, Switch, iOS, Android, PC
- Studio
- AP Thomson / Fellow Traveller
- Release
- 29.10.2026
+ Stärken
- Originelle Mischung aus Match-3 und Turmverteidigung
- Witzige, absurde Texte
- Eigenwillige Retro-Optik und Lo-Fi-Musik
- Gewinner des Hauptpreises beim IGF 2026
– Schwächen
- Zufall durchkreuzt genaue Planung
- Match-3-Teil wird auf Dauer zäh
- Einzelne Dialoge zünden nicht
Fazit der Kritik
Ein einzigartiges, sehr komisches Roguelite – vorausgesetzt, man mag Match-3-Rätsel.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Im April erschien „Titanium Court“ des New Yorker Entwicklers AP Thomson für PC und Mac, seit dem 29. Oktober gibt es das Spiel des Verlags Fellow Traveller auch für PlayStation 5, Switch 2, Switch sowie iOS und Android. Beim Independent Games Festival 2026 gewann es den Seumas McNally Grand Prize und den Preis für das beste Design. Man spielt die neue Königin eines Feenhofs, der in einen sinnlosen Krieg verstrickt ist – lose angelehnt an Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.
Jede Runde besteht aus zwei Phasen: Zuerst verschiebt man Geländefelder zu Dreierreihen und sammelt so Holz, Brot, Stein und Wasser, danach setzt man damit Soldaten, Arbeiter und Zauber ein und sieht einem automatisch ablaufenden Gefecht im Stil der Turmverteidigung zu. Zwischen den Durchgängen erkundet man den Hof wie in einer Visual Novel. The A.V. Club zählt das Spiel zu den besten des Jahres und lobt, wie nahtlos die Genres ineinandergreifen, dazu die witzigen Dialoge und die Grafik im Stil alter CGA-Computer.
PC Gamer vergibt 74 von 100 Punkten: Das Konzept sei klug und die Texte durchweg komisch, doch der Zufall durchkreuze sorgfältige Planung, und das Kombinieren der Felder werde im Laufe eines Durchgangs mühsam. Eurogamer gibt 4 von 5 Sternen, bei OpenCritic liegt der Schnitt der Top-Kritiker bei 85. Die Tests beziehen sich auf die PC-Fassung; das Fazit: ein Unikat – vor allem für alle, die Match-3-Rätsel mögen.
