Protesttag der „Gen Z“: Junge Menschen gehen in mehr als 30 Städten auf die Straße
Die Initiative „Gen Z regelt“ ruft zu Protesten in mehr als 30 Städten auf. Sie fordert mehr Geld für Bildung und Klimaschutz und lehnt die Wehrpflicht ab. Die Behörden haben keine Hinweise auf geplante Krawalle.

Archivbild · Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
In Deutschland findet heute der bundesweite Protesttag junger Menschen statt. Die Initiative „Gen Z regelt“ ruft zu Kundgebungen in mehr als 30 Städten auf, darunter Frankfurt am Main und Bremen. Erwartet werden Zehntausende Teilnehmer.
In ihrem Positionspapier fordert die Initiative Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Gesundheit und bezahlbares Wohnen statt Kürzungen bei der jungen Generation. Außerdem lehnt sie die Wehrpflicht und mehr Überwachung ab. Die Organisatoren betonen, der Protest solle friedlich bleiben, und kündigen an, auch nach diesem Samstag weiterzumachen. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sagte, er tue sich „ehrlicherweise noch etwas schwer, inhaltliche Forderungen zu sehen“.
Die Sicherheitsbehörden haben nach Angaben von ZDFheute keine Hinweise auf geplante gewalttätige Ausschreitungen. Der Verfassungsschutz warnt jedoch, linksextremistische Gruppen könnten die Proteste für sich nutzen. In Bremen ruft dem Landesverfassungsschutz zufolge auch die gewaltorientierte Szene zur Teilnahme auf, die Polizei sieht dort aber keine Anzeichen für Krawalle. Die Bremer Behörden erinnerten daran, dass eine Vermummung zum Schutz vor Identifizierung verboten ist.
