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Jimmy Choo wächst, Michael Kors schrumpft – Capri hebt trotzdem die Prognose an

Der Mutterkonzern von Michael Kors und Jimmy Choo setzt im Quartal weniger um, verdient aber wieder Geld. Capri erhöht die Jahresziele – die Aktie springt zeitweise um mehr als 19 Prozent.

Symbolbild: Jimmy-Choo-Geschäft in Hongkong

Symbolbild · Foto: Richalbertoa / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Capri Holdings hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027, das am 26. September endete, 809 Millionen Dollar umgesetzt – 5,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Laut FashionUnited gingen rund 20 Millionen Dollar davon auf Großhandelslieferungen zurück, die eigentlich erst im dritten Quartal geplant waren. Unterm Strich verdiente der Konzern aus fortgeführten Geschäften 27 Millionen Dollar, nach einem Verlust von 34 Millionen im Vorjahr.

Die Marken entwickelten sich gegensätzlich: Der Umsatz von Michael Kors fiel um 8,6 Prozent auf 663 Millionen Dollar, Jimmy Choo legte um 11,5 Prozent auf 146 Millionen zu und schrieb wieder einen operativen Gewinn. Versace ist in den Zahlen nicht mehr enthalten; Capri hatte das Modehaus im Dezember 2025 an Prada verkauft.

Für das Gesamtjahr erwartet Capri nun rund 3,42 Milliarden Dollar Umsatz statt 3,40 Milliarden und einen bereinigten Gewinn von etwa 2,20 Dollar je Aktie. Laut Reuters rechnet das Management damit, dass der Umsatz im vierten Quartal wieder wächst. Die Aktie stieg am Freitag zeitweise um mehr als 19 Prozent. Konzernchef John D. Idol sprach von wachsendem Schwung bei beiden Marken.

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