„Steins;Gate Re:Boot“ im Test: Zeitreise-Klassiker in neuem Gewand
Die Neuauflage der Kult-Visual-Novel von 2009 ist seit 29. Oktober auch bei uns für alle Konsolen erhältlich. Kritiker loben Erzähltempo und Optik, Kenner vermissen mehr Neues.
Foto: Stephen Kelly from San Francisco, CA, USA / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · MAGES. GAME CHANNEL · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: Nintendo Life 8/10 · RPG Site 9/10
- Plattformen
- Switch 2, Switch, PS5, PS4, Xbox Series X|S, PC
- Studio
- MAGES / Spike Chunsoft
- Release
- 29.10.2026
+ Stärken
- Spannende Geschichte, straffer erzählt
- Neu gezeichnete, animierte Figuren
- Neue Szenen und ein zusätzliches Ende
- Bessere Übersetzung, Telefon-Mechanik zurück
– Schwächen
- Neue Route um Moeka eher knapp
- Kürzungen gegenüber dem Original
- Weg zum wahren Ende bleibt undurchsichtig
- Neue Optik wirkt teils kühl
Fazit der Kritik
Die neue Bestfassung des Zeitreise-Klassikers für Einsteiger – Kenner bekommen allerdings nur wenig wirklich Neues.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Nach dem PC-Start im August und dem Konsolenstart in Japan ist „Steins;Gate Re:Boot“ seit dem 29. Oktober auch in Europa und Nordamerika für Switch 2, Switch, PlayStation 5 und 4 sowie Xbox Series X|S erhältlich. Entwickelt hat die Neuauflage MAGES, Herausgeber ist Spike Chunsoft. Erzählt wird erneut die Geschichte des selbsternannten verrückten Wissenschaftlers Rintaro Okabe, der in Akihabara entdeckt, dass sich Nachrichten in die Vergangenheit schicken lassen – mit dramatischen Folgen. Grundlage ist das überarbeitete Skript der Fassung „Steins;Gate Elite“; Grafik, Benutzeroberfläche und die japanische Sprachausgabe wurden neu erstellt.
Nintendo Life vergibt für die Switch-2-Version 8 von 10 Punkten: Die Geschichte fessele weiterhin, das neue Skript sei straffer, die animierten Figuren hielten die Präsentation lebendig. Neu sind unter anderem eine Zeitleiste namens „Observer“ und eine zusätzliche Route mit eigenem Ende für die Figur Moeka Kiryu. RPG Site gibt 9 von 10 Punkten und lobt besonders die neu gezeichneten Bilder und eine bessere englische Übersetzung; auch die Telefon-Mechanik des Originals ist wieder dabei.
Kritik gibt es an Kürzungen gegenüber dem Original, an einer Zeitleiste ohne Sprungfunktion und an einem weiterhin schwer zu findenden wahren Ende. Die neue Route falle eher knapp aus, die frische Optik wirke mitunter kühl. Bei OpenCritic liegt der Kritiker-Schnitt bei 83 Punkten. Fazit beider Tests: für Neulinge die empfehlenswerteste Fassung, für Kenner zum Vollpreis eher ein Zusatzangebot.
