„Sword of the Sea“ im Test: Gefeierter Surf-Trip jetzt auf Switch 2 und Xbox
Das Abenteuer der „Abzû“-Macher Giant Squid ist seit 29. Oktober für Switch 2 und Xbox Series X|S erhältlich. Die Kritik lobt Bewegung, Bilder und Musik – und bemängelt die Kürze.
Foto: Crisco 1492 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Trailer: YouTube · Fictions · youtube.com
Wertung der Kritik
Wertungen: PC Gamer 78/100 · Game Informer 8,5/10
- Plattformen
- Switch 2, Xbox Series X|S, PS5, PC
- Studio
- Giant Squid
- Release
- 29.10.2026
+ Stärken
- Surfen über Dünen fühlt sich herrlich an
- Prächtige Landschaften
- Grammy-prämierte Musik von Austin Wintory
- Wiederbelebte Meere öffnen neue Wege
– Schwächen
- Kurz: rund zwei bis vier Stunden
- Simple, sich wiederholende Rätsel
- Action-Passagen stören den Fluss
- Wenig Tiefe beim Trick-System
Fazit der Kritik
Ein kurzer, aber spektakulär schöner Surf-Trip, dessen Atmosphäre über simple Rätsel hinwegträgt.
Zusammenfassung veröffentlichter Tests – Quellen unten.
Gut ein Jahr nach dem Start auf PlayStation 5 und PC ist „Sword of the Sea“ seit dem 29. Oktober auch für Nintendo Switch 2 und Xbox Series X|S erhältlich. Entwickelt hat es das Studio Giant Squid („Abzû“, „The Pathless“) unter der Leitung von Matt Nava, einst Art Director von „Journey“. Man gleitet auf einem schwebenden Schwert, das sich wie eine Mischung aus Surf-, Skate- und Snowboard steuert, über Dünen und Schneehänge und verwandelt eine Wüste Stück für Stück zurück in ein Meer. Die Musik von Austin Wintory wurde bei den 68. Grammy Awards als bester Videospiel-Soundtrack ausgezeichnet.
PC Gamer vergibt 78 von 100 Punkten und nennt das Spiel kurz, aber spektakulär: Das Surfen fühle sich auf jedem Untergrund hervorragend an, Atmosphäre, Landschaften und Musik seien stark, und die wiederbelebten Meere öffneten neue Wege und Sammelobjekte. GamesRadar+ vergibt 4 von 5 Sternen und lobt, dass das Spiel zugleich aufregend und entspannend sei; die Geschichte wird ohne Dialoge über Wandbilder und Inschriften erzählt.
Kritisiert werden simple, sich wiederholende Rätsel, Action-Passagen, die den Fluss unterbrechen, ein wenig tiefes Trick-System und die Spielzeit von nur rund zwei bis vier Stunden für die Hauptgeschichte. Game Informer gibt 8,5 von 10 Punkten, der OpenCritic-Schnitt liegt bei 87. Die Tests beziehen sich auf die Fassungen für PC und PS5; Tests der neuen Versionen lagen noch nicht vor.
