Stallone über Steroide: „Ein schrecklicher Preis“ für den perfekten Körper
Mit 80 spricht Sylvester Stallone offen wie nie: Für „Rocky III“ nahm er Steroide, wurde bulimisch – und zahlt heute mit vielen Operationen. Ein Gespräch auf SiriusXM.
Foto: Joseolgon / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · SiriusXM · youtube.com
Sylvester Stallone, inzwischen 80, redet im Herbst 2026 so offen über die Schattenseite seines Körpers wie kaum je zuvor. Im „Front Row“-Special mit Andy Cohen auf SiriusXM (Radio Andy) sagt er, dass er etwa ab „Rocky III“ Steroide genommen habe. „Steroide machen dich zum Tier. Du wirst sehr streitlustig“, so Stallone. Das Testosteron steige so stark, „dass du keine Kontrolle mehr hast, und es richtet deinen Körper wirklich zugrunde“. Den Ausschnitt dazu hat SiriusXM auf seinem offiziellen YouTube-Kanal veröffentlicht.
Schon kurz zuvor hatte er im Podcast „The Interview“ der New York Times erzählt, dass er für „Rocky III“ (1982) auf 2,6 Prozent Körperfett heruntergegangen sei – und bulimisch wurde: „Ich konnte nichts mehr bei mir behalten.“ Ohne Zusatzmittel erreiche niemand einen solchen Zustand, sagte er. Die Folgen spürt er bis heute: Laut TheWrap hatte er neun Rückenoperationen, zwei Schulteroperationen und drei Versteifungen der Halswirbelsäule. „Es hatte einen schrecklichen Preis“, sagt Stallone.
Für Fitness-Fans ist das eine wichtige Einordnung: Der Kinokörper eines Actionstars ist kein realistisches Trainingsziel, sondern oft das Ergebnis extremer Diäten und verbotener Mittel. Anabole Steroide können dem Körper schwer schaden; wer sich mit Essstörungen oder Leistungsdruck beim Training wiedererkennt, sollte sich ärztlichen Rat holen.
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