„Gen Z regelt“: BKA erwartet keinen grundsätzlich unfriedlichen Protest-Samstag
Vor den Jugendprotesten in mehr als 30 Städten sieht das BKA nur vereinzelte Gewaltaufrufe. Die Polizeigewerkschaft warnt dennoch vor Extremisten.

Symbolbild · Foto: Leonhard Lenz / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Am Samstag ab 14 Uhr will die Initiative „Gen Z regelt“ bundesweit auf die Straße gehen, laut Euronews in mindestens 34 Städten. Die Bewegung fordert unter anderem mehr Geld für Schulen und Psychotherapie, bezahlbares Leben, Klimaschutz und ein Nein zur Wehrpflicht. Nach eigenen Angaben ist der Protest „friedlich, ohne Ausnahme“.
Das Bundeskriminalamt sieht nach Angaben von Joyn keine Hinweise auf einen grundsätzlich unfriedlichen Verlauf, es gebe nur vereinzelte Gewaltaufrufe in Kommentaren und Posts. Das Bundesinnenministerium warnt jedoch, Teile der linksextremen Szene und Gruppen des auslandsbezogenen Extremismus könnten sich beteiligen. GdP-Chef Jochen Kopelke befürchtet, dass „gewaltbereite Extremisten friedliche Proteste unterwandern“; zusätzliche Beamte wurden aus dem freien Wochenende geholt.
In Hamburg plant die Polizei mehrere Hundertschaften und Drohnen, online haben sich dort fast 9.400 Menschen angekündigt. In München erwarten die Veranstalter laut Polizei etwa 1.000 Teilnehmende; Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erwartet „keine vergleichbaren Ausschreitungen wie in Frankreich“.
