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Hannes Wader singt „Die alten Lieder“ – mit Reinhard Mey und einem Archivfund

Der Liedermacher veröffentlicht 26 Lieder, die sein Leben begleitet haben – vom Volkslied über das Steigerlied bis zur wiederentdeckten Urfassung von „Heute hier, morgen dort“.

Hannes Wader bei einem Konzert im Parktheater Göggingen in Augsburg (Archivbild, 2015)

Archivbild · Foto: Richard Huber / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Hannes Wader hat am Freitag bei Stockfisch Records das Album „Die alten Lieder“ veröffentlicht. Es versammelt 26 Lieder und dazu gesprochene Texte – Stücke, die den Liedermacher geprägt haben: Songs, von denen er sich wünscht, er hätte sie selbst geschrieben, Lieder aus seiner Kindheit und persönliche Erinnerungen. Zwischen den Stücken erklärt Wader in gesprochenen Einleitungen, was ihn mit dem jeweiligen Lied verbindet.

Dabei sind das Volkslied „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“, das Lieblingslied seines Vaters, „Jenseits des Tales“, eine Version des Steigerlieds als Erinnerung an die Bergbau-Wurzeln seiner Familie und „Sommermärchen“, ein Text seiner Großmutter von 1912, den Wader vertont hat. Mit Reinhard Mey singt er im Duett „Zwei Musketiere“, Mascha Kalékos Gedicht „Memento“ trägt er vor.

Als Archivfunde enthält das Album die wiederentdeckte Originalfassung von „Heute hier, morgen dort“ aus dem Jahr 1971 und „Kaffee schwarz, Zigarette“ von 1980. Auf seiner Website heißt es, solche Rückblicke auf das eigene Leben könnten „manchmal quälend sein“.

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