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Alaska: Vorwürfe gegen Peltola-Team, Murkowski stellt sich hinter Demokraten

Laut New York Times sollen Helfer der demokratischen Senatskandidatin Peltola Zählkandidaten angeworben haben. Trump spricht von Betrug. Zugleich unterstützt Republikanerin Murkowski einen Demokraten als Gouverneur.

Archivbild: US-Senatorin Lisa Murkowski (Republikanerin, Alaska)

Archivbild · Foto: United States Senate Photo Office / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Kurz vor den Kongresswahlen sorgt Alaska für Schlagzeilen. Wie Reuters unter Berufung auf die New York Times berichtet, sollen Mitarbeiter der demokratischen Senatskandidatin Mary Peltola gemeinsam mit Wahlkampfanwälten und dem Wahlkampfarm der Senatsdemokraten zwei Kandidaten für den Stimmzettel angeworben haben, die dem republikanischen Amtsinhaber Dan Sullivan Stimmen abnehmen könnten. Peltolas Team reagierte zunächst nicht auf Anfragen. Präsident Donald Trump forderte in sozialen Medien, Peltola für „EINEN BETRUG AN DER AMERIKANISCHEN ÖFFENTLICHKEIT“ zur Rechenschaft zu ziehen. Der Sitz gilt als einer, den die Demokraten für eine Senatsmehrheit drehen müssten.

Für Aufsehen sorgt zugleich die republikanische Senatorin Lisa Murkowski. Laut Fox News sprach sie sich für den Demokraten Jonathan Kreiss-Tomkins als Gouverneur aus, ebenso für dessen parteilosen Vize-Kandidaten Zac Johnson. Trump unterstützt in dem Rennen, das nach dem System der Rangfolgewahl entschieden wird, die Republikanerin Bernadette Wilson. Murkowski gilt seit Jahren als parteiinterne Kritikerin Trumps. „Unsere Zukunft ist zu wichtig, um von parteipolitischen Gräben gelähmt zu werden“, erklärte Murkowski.

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