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Sudan: Drohnen treffen fünf Kraftwerke – weite Gebiete ohne Strom

Die Behörden machen die RSF-Miliz für den Angriff verantwortlich. Betroffen sind von der Armee kontrollierte Bundesstaaten – Menschen bangen um Lebensmittel und Medikamente.

Grafik: TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Bei einem koordinierten Drohnenangriff sind im Sudan am Montag fünf Kraft- und Umspannwerke getroffen worden – zwei im Bundesstaat Al-Dschasira, zwei in Gedaref und eines im Bundesstaat Weißer Nil. Nach Angaben eines Regierungsvertreters gegenüber AFP fiel in weiten Teilen der drei Bundesstaaten der Strom aus. Der staatliche Stromversorger meldete „schwere Schäden“ und warnte, die Stabilität des Netzes sei gefährdet.

Die Behörden machen die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) verantwortlich, die sich nicht äußerten; unabhängig bestätigt ist das nicht. Die betroffenen Bundesstaaten werden von der Armee kontrolliert, die seit April 2023 gegen die RSF kämpft. Ein Bewohner in Gedaref sagte AFP, sein zuckerkranker Sohn brauche gekühltes Insulin.

Die UN warnen, Angriffe auf Kraftwerke gefährdeten die Gesundheitsversorgung von Millionen Menschen. Nach Zählung des UN-Menschenrechtsbüros töteten Drohnen in den ersten drei Oktoberwochen 306 Menschen im Sudan. Fast 20 Millionen Menschen leiden dort unter akutem Hunger.

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