Porsche: Operativer Gewinn steigt in neun Monaten von 40 Mio. auf 1,74 Mrd. Euro
Trotz 16 Prozent weniger Auslieferungen verdient Porsche wieder deutlich mehr als im Krisenjahr davor. Die Prognose für 2026 bleibt unverändert.

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Porsche hat in den ersten neun Monaten 2026 einen operativen Konzerngewinn von 1,74 Milliarden Euro erzielt, nach nur 0,04 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die operative Umsatzrendite stieg damit von 0,2 auf 6,9 Prozent, wie der Sportwagenbauer am 27. Oktober mitteilte. Der Umsatz sank um 5,9 Prozent auf 25,28 Milliarden Euro, die Auslieferungen gingen um 16 Prozent auf 178.532 Fahrzeuge zurück.
Der Netto-Cashflow im Autogeschäft verbesserte sich auf 2,50 Milliarden Euro (Vorjahr 1,34 Milliarden). Laut Investing.com fielen die Restrukturierungskosten mit rund 500 Millionen Euro deutlich geringer aus als im Vorjahr (2,7 Milliarden). Der Verkauf der Beteiligung an Bugatti Rimac brachte demnach einen Ertrag von 593 Millionen Euro. Der Anteil reiner Elektroautos an den Auslieferungen lag bei 21,7 Prozent.
Für 2026 bestätigte Porsche die Prognose: 35 bis 36 Milliarden Euro Umsatz und eine operative Rendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. „Wir setzen unsere strategische Neuausrichtung konsequent und in hohem Tempo um“, erklärte Vorstandschef Michael Leiters. Analysten von Jefferies sprachen laut Investing.com von einer leicht positiven Überraschung.
