John Legend – „Muse“ im Test: Ganz in Pharrells Händen
Pharrell Williams hat das komplette Album produziert. Die Kritik ist gespalten: laut.de vergibt zwei von fünf Punkten, Beats Per Minute 72 Prozent.
Foto: InfoMoto / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · johnlegendVEVO · youtube.com
Single: Daylight
John Legend hat am 23. Oktober sein neues Album „Muse“ bei Republic veröffentlicht. Produziert hat es komplett Pharrell Williams, der laut Beats Per Minute auch an allen Songs mitgeschrieben hat und auf sechs der 13 Titel selbst zu hören ist. Dazu kommen drei kurze Intros, insgesamt dauert die Platte rund 42 Minuten. Auf „Bodies On The Floor“ ist das Rap-Duo Clipse dabei.
laut.de-Kritiker Philipp Kause vergibt nur zwei von fünf Punkten. Die Melodien seien eingängig und angenehm, die Beats aber durchweg stumpf, die versprochene Bandbreite von Afrobeats bis Gospel bleibe aus, und Ecken und Kanten fehlten. Als stärksten Song hebt er „Bodies On The Floor“ hervor. Mary Chiney von Beats Per Minute urteilt mit 72 Prozent freundlicher: Legend gebe nach seinem 81 Minuten langen Vorgänger die Kontrolle bewusst ab – diese Bescheidenheit sei zugleich Stärke und Grenze des Albums. Ihr Favorit ist „Under The Bridge“.
Das Video zeigt das offizielle Musikvideo zur Single „Daylight“ aus dem VEVO-Kanal des Sängers.
