Surprise Chef – „Frogs in a Pond“ im Test: Soul-Funk für einen Thriller, den es nicht gibt
Das fünfte Album des Instrumental-Quartetts aus Melbourne ist von italienischen Giallo-Filmen inspiriert. AllMusic zählt es zu den Editors' Choices der Woche.
Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Video zur Single: YouTube · Surprise Chef · youtube.com
Single: Leg Day
Das australische Instrumental-Quartett Surprise Chef hat am 23. Oktober sein fünftes Album „Frogs in a Pond“ veröffentlicht – das erste beim Label Concord Jazz. Laut Label entstand es in einer durchgehenden neuntägigen Session im bandeigenen Studio College of Knowledge in Melbourne, fast komplett live und mit wenigen Overdubs; produziert hat Henry Jenkins, Leon Michels spielt auf mehreren Stücken Flöte. Vorbild waren italienische Giallo-Filme und europäische Soundtracks der 1960er- und 70er-Jahre.
Sofia Hamandi von The Upcoming beschreibt die 13 Stücke als Suite zu einem erdachten City-Noir-Film: Jedes Instrument und jede Note erfülle einen klaren Zweck, das Album habe trotz fehlender Bilder einen erkennbaren Erzählbogen. „Leg Day“ nennt sie den archetypischen Cop-Show-Soundtrack. Aquarium Drunkard lobt die Mischung aus Unheimlichem und Verführerischem, die an eine vergangene Ära erinnere, ohne in ihr festzustecken. AllMusic führt die Platte als Editors' Choice der Woche.
Das Video ist der offizielle Audio-Clip zu „Leg Day“ aus dem Kanal der Band. Ab 30. Oktober ist Surprise Chef in Nordamerika auf Tour; Termine in Deutschland gibt es bisher nicht.
