Mercedes-Benz senkt die Jahresprognose – Aktie verliert rund fünf Prozent
Wegen des schwierigen China-Geschäfts und höherer Kosten erwartet Mercedes für 2026 nur noch 2 bis 3 Prozent Rendite im Pkw-Geschäft. Das dritte Quartal fiel teils besser aus als erwartet.

Archivbild · Foto: Julian Herzog / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Mercedes-Benz hat am 27. Oktober per Ad-hoc-Mitteilung seine Jahresprognose gesenkt. Die bereinigte Umsatzrendite der Pkw-Sparte soll 2026 nur noch bei 2 bis 3 Prozent liegen statt bei 3 bis 5 Prozent. Das Konzern-Ebit erwartet der Stuttgarter Autobauer nun auf Vorjahresniveau statt „deutlich über“ dem Vorjahr, den freien Cashflow im Industriegeschäft „deutlich unter“ dem Vorjahr. Als Gründe nennt Mercedes ein zunehmend herausforderndes Marktumfeld in China und höhere Kosten im vierten Quartal, unter anderem für Material.
Die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal lagen dagegen teils über den Erwartungen: Das Konzern-Ebit erreichte 1,77 Milliarden Euro (Analystenkonsens: 1,6 Milliarden), die Pkw-Rendite 2,5 Prozent (Konsens: 2,4 Prozent). Der freie Cashflow im Industriegeschäft blieb mit 172 Millionen Euro deutlich hinter den erwarteten 422 Millionen zurück.
Die Aktie fiel nach der Mitteilung laut Investing.com um rund fünf Prozent. Den vollständigen Quartalsbericht will Mercedes-Benz am 28. Oktober vorlegen.
