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Gebäudetyp E: CDU-Baupolitiker Luczak verlangt gesetzlichen Basisstandard

Der SPD-Entwurf für günstigeres Bauen stößt beim Koalitionspartner und in der Branche auf Kritik. Die Union fürchtet, dass das Modell in der Praxis scheitert.

Archivbild: Jan-Marco Luczak (CDU) spricht 2020 im Bundestag

Archivbild · Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)

Justizministerin Stefanie Hubig und Bauministerin Verena Hubertz (beide SPD) wollen das Bauvertragsrecht ändern: Bauherren und Firmen sollen vereinbaren können, auf nicht zwingende Komfortstandards wie Trittschallschutz oder Deckenhöhe zu verzichten. Nach Pilotprojekten könnten die Bauwerkskosten um zehn bis 15 Prozent sinken; bei Brandschutz und Statik gibt es keine Abstriche.

CDU-Baupolitiker Jan-Marco Luczak befürchtet, der Gebäudetyp E könne scheitern, weil er ausdrücklich vereinbart werden muss. Er schlägt einen gesetzlichen Basisstandard als neues „Normal“ vor: „Wenn dieser eingehalten wird, ist ein Werk mangelfrei.“ Die CDU hält die Vorschläge für „nicht praxistauglich genug“, die Wirtschaft sieht die Rechtsunsicherheit nicht beseitigt.

Der Grünen-Baupolitiker Kassem Taher Saleh sieht „wertvolle Spielräume für einfache Standards“, mahnt aber Schritte gegen spekulative Bodenpreise an. In Kraft treten könnte das Gesetz frühestens Mitte 2027.

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