BVG: Verdi kündigt Teile des Tarifvertrags – „Streik ist unser letztes Mittel“
Für mehr als 16.500 BVG-Beschäftigte bereitet Verdi eine neue Entgeltrunde Anfang 2027 vor. Streiks schließt die Gewerkschaft nicht aus.

Symbolbild · Foto: Matti Blume / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Verdi hat Teile des Tarifvertrags im Berliner Nahverkehr gekündigt und bereitet eine neue Entgelttarifrunde für Anfang 2027 vor. Das kündigte Gewerkschaftssekretär Serat Canyurt, zuständig für mehr als 16.500 BVG-Beschäftigte, am Montag an: „Streik ist unser letztes Mittel“ – ausgeschlossen seien Arbeitskämpfe nicht.
Bis zum 4. Dezember befragt Verdi die Beschäftigten; Mitte Dezember soll der Forderungskatalog an den Kommunalen Arbeitgeberverband gehen. Im Mittelpunkt stehen Bezahlung und Arbeitszeit, auch ein höheres Weihnachtsgeld ist Thema. Canyurt verweist auf Inflation und Spritpreise.
In der Tarifrunde Anfang 2026 hatte Verdi zweimal zu Warnstreiks aufgerufen. Die BVG machte 2025 einen Verlust von 50,2 Millionen Euro und strebt 2026 eine schwarze Null an; der Vorstand sieht laut „Berliner Zeitung“ wenig Spielraum für große Zusatzleistungen.
