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Midterms: Frühwähler strömen an die Urnen – in Texas ein Plus von 74 Prozent

Zwei Wochen vor der Wahl am 3. November haben laut AP-Analyse mehr als 13 Millionen Menschen vorab abgestimmt – deutlich mehr als 2022. Stark ist der Anstieg in umkämpften Senatsstaaten.

Symbolbild: Frühwähler warten in einem Wahllokal in Plantation, Florida

Symbolbild · Foto: Alex Johnson / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen am 3. November ist die Beteiligung an der vorzeitigen Stimmabgabe deutlich höher als vor vier Jahren. Nach einer Analyse der Nachrichtenagentur AP wurden bis Dienstag mehr als 13 Millionen Stimmen per Briefwahl oder persönlich vorab abgegeben, verglichen mit 9 Millionen zum selben Zeitpunkt 2022. Ein Teil des Anstiegs geht laut AP darauf zurück, dass Bundesstaaten die Frühwahl ausgeweitet haben oder mehr Daten veröffentlichen.

Besonders stark ist der Zuwachs in Staaten, in denen über die Kontrolle des Senats entschieden wird. In Texas stieg die Zahl der Frühwähler um 74 Prozent auf fast eine Million, in Kansas hat sie sich auf mehr als 55.000 mehr als verdoppelt. In Maine liegt das Plus bei 39 Prozent, in Ohio bei 30 und in North Carolina bei mehr als 30 Prozent; in Michigan und Georgia sind die Zahlen ähnlich hoch wie 2022, in Iowa um rund 6 Prozent rückläufig.

Die Republikaner halten im Senat eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen. Die Demokraten wollen Sitze in Staaten erobern, die Trump gewonnen hat. Unmut über Trumps Zölle, hohe Lebenshaltungskosten sowie die wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Benzin- und Dieselpreise haben laut AP zu einer politischen Gegenreaktion gegen die Republikaner beigetragen. In Texas tritt der Demokrat James Talarico gegen den Republikaner Ken Paxton an.

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