NYT: Begnadigung nach 50-Millionen-Dollar-Deal mit Trumps Ex-Anwältin Habba
Ein venezolanischer Milliardär engagierte laut New York Times Alina Habba – Wochen später begnadigte Trump ihn. Laut NYT handelte Habba den Posten noch als Bundesstaatsanwältin aus.

Archivbild · Foto: U.S. Department of Justice / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)
Der venezolanische Milliardär Julio Herrera Velutini hat laut einem Bericht der New York Times eine Begnadigung durch US-Präsident Donald Trump erhalten, nachdem eine Firma seiner Familie Trumps frühere Anwältin Alina Habba engagiert hatte. Herrera hatte sich nach einer Anklage wegen Bestechung um Gnade bemüht. Die Vereinbarung mit Habba hatte nach dem Bericht einen Umfang von 50 Millionen Dollar; sie sollte Chefjuristin eines Unternehmens werden, das Herreras Tochter gegründet hatte.
Wenige Wochen nach Habbas Start dort gewährte Trump Herrera eine vollständige und bedingungslose Begnadigung, berichtet die Zeitung. Habba soll die Vereinbarung noch abgeschlossen haben, während sie als US-Bundesstaatsanwältin in New Jersey und als hochrangige Beraterin der damaligen Justizministerin Pam Bondi tätig war. Ob zwischen Vereinbarung und Begnadigung ein Zusammenhang besteht, ist nicht erwiesen; Stellungnahmen von Habba und dem Weißen Haus enthielt die Zusammenfassung von Democracy Now nicht.
