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Tierheim Gorni Bogrow: Sofia fordert Aufhebung des Besuchsverbots

Freiwillige und Adoptionswillige dürfen das städtische Hundeheim derzeit nicht betreten. Die Stadt warnt, das Verbot behindere Vermittlungen.

Grafik: Tierheim Gorni Bogrow: Sofia fordert Aufhebung des Besuchsverbots

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Die Stadt Sofia hat die Lebensmittelbehörde BABH in einem Brief nachdrücklich aufgefordert, die Auflagen für das städtische Heim für Straßenhunde im Dorf Gorni Bogrow aufzuheben. Die regionale Behörde hatte die Arbeit im Heim vorübergehend ausgesetzt und ein Besuchsverbot verhängt, berichtete BNT. Freiwillige, Besucher und Menschen, die einen Hund adoptieren wollen, dürfen das Gelände derzeit nicht betreten. Auch organisierte Besuche, Spaziergänge mit Freiwilligen und die Übergabe von Hunden vor Ort sind untersagt.

Nach Ansicht der Stadt ist die Arbeit der Freiwilligen entscheidend für das Wohl der Tiere und den Erfolg von Adoptionskampagnen. Ein vollständiges Zugangsverbot könne Adoptionen verhindern und die Überbelegung des Heims fortbestehen lassen, heißt es in dem Schreiben. Die Stadt erwarte einen konstruktiven Dialog und eine rasche Reaktion der Behörde.

Parallel dazu will der städtische Betrieb Ekoravnovesie technische Probleme mit den Bodengittern in den Zwingern zügig beheben. Die Reparaturen ließen sich so planen, dass Freiwillige am Wochenende und zu festen Zeiten sicher Zugang hätten, erklärte die Stadt. Wie viele Hunde im Heim leben, wurde nicht mitgeteilt.

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