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Radew telefoniert mit Erdoğan und Niculescu: Gemeinsam für freie Schifffahrt

Bulgarien, die Türkei und Rumänien wollen ihre Initiativen im Schwarzen Meer ausbauen. Beide sprachen über Radews Vorschlag eines Moratoriums für Angriffe auf Handelsschiffe.

Archivbild: Recep Tayyip Erdoğan, Januar 2024

Archivbild · Foto: Rory Arnold / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew hat am Mittwoch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan telefoniert. Beide Länder wollen ihre bilateralen und gemeinsam mit Rumänien betriebenen Initiativen für eine freie Schifffahrt im Schwarzen Meer verstärken, berichtete BNT. Erdoğan drückte demnach sein Mitgefühl wegen der Drohnenangriffe auf Handelsschiffe in Bulgariens ausschließlicher Wirtschaftszone aus. Besprochen wurde demnach die Position, dass das von Radew beim Europäischen Rat vorgeschlagene Moratorium für militärische Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Schwarzen Meer ein vernünftiger und möglicher Ausweg sei.

Radew und Erdoğan sprachen auch über mehr Kapazität an den Grenzübergängen und bessere Verkehrsverbindungen, auch mit EU-Geldern. Radew lud Erdoğan zu einem Treffen auf hoher Ebene Anfang kommenden Jahres nach Sofia ein. Es soll unter der Schirmherrschaft der EU-Kommission stattfinden und sich der Anbindung Europas an Zentralasien widmen.

Am selben Tag gratulierte Radew dem neuen rumänischen Ministerpräsidenten Luca Niculescu telefonisch zur Wahl. Beide bekräftigten nach Angaben von BNT, die Zusammenarbeit bei der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer auszubauen, auch gemeinsam mit der Türkei. Als weitere Prioritäten nannten sie Verkehr, Energie und Infrastruktur. Radew lud Niculescu zu einem Besuch in Bulgarien ein.

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