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Kampfjets über Burgas: Armee verstärkt Überwachung – Partnerdienste prüfen „Chelsea 3“

Tief fliegende Militärjets beunruhigen Anwohner in Burgas und Nessebar. Im Hafen von Burgas untersuchen nun auch ausländische Spezialisten den beschädigten Frachter.

Archivbild: MiG-29 der bulgarischen Luftwaffe im Flug, 2016

Archivbild · Foto: Joe W. McFadden, U.S. Air Force / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Anwohner in Burgas, Nessebar und Sweti Wlas haben am Mittwoch tief fliegende Militärflugzeuge und Kampfjets gemeldet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums überwachen Maschinen vom Typ F-16, MiG-29, Su-25 und L-39 den Luftraum über den bulgarischen Hoheitsgewässern. Ziel sei mehr Sicherheit im Luft- und Seeraum des Landes, hieß es. Zusätzlich wurden Mittel zur Bodenüberwachung und Luftabwehr verlegt, die Flüge sollen in den kommenden Tagen weitergehen.

Verteidigungsminister Dimitar Stojanow kündigte an, dass ein drittes unbemanntes System die Überwachung des Schwarzen Meeres ergänzen soll. „Gestern wurden die ersten Flüge damit in Bulgarien absolviert“, sagte er BNT. Das System soll bis Ende der Woche an die Schwarzmeerküste verlegt und von den bulgarischen Streitkräften betrieben werden.

Im Hafen von Burgas haben sich Spezialisten von Partnerdiensten den Ermittlungen am beschädigten Frachter „Chelsea 3“ angeschlossen, aus welchen Ländern, wurde nicht mitgeteilt. Ein Sprengstoffgutachten soll klären, welcher Sprengstoff eingesetzt wurde. Gesucht werde nach Trümmern von Luft- und Seedrohnen, sagte Stojanow; mehr Informationen gebe es erst nach Abschluss der Untersuchungen.

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