Hohe Aufschläge bei Milchprodukten: Behörden kontrollieren Lager der Handelsketten
Verbraucherschutz, Lebensmittelbehörde und Steuerbehörde prüfen gemeinsam die Lieferkette. Danach sollen Lieferanten, Erzeuger und kleine Läden folgen.

Symbolbild · Foto: Sharon Hahn Darlin / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bulgariens Verbraucherschutzkommission KZP, die Lebensmittelbehörde BABH und die Einnahmenagentur NAP haben gemeinsame Kontrollen in den Lagern großer Handelsketten begonnen. Anlass sind neue Daten über hohe Preisaufschläge bei Milchprodukten, berichtete BNT. Die Behörden wollen die Lieferkette von den Logistikzentren an durchleuchten. Verstöße sollen geahndet, Fragen außerhalb ihrer Zuständigkeit an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.
„Was wir prüfen werden, ist die gesamte Lieferkette“, sagte Landwirtschaftsminister Plamen Abrowski. Sobald in der kommenden Woche ein Gesamtbild vorliege, sollen BABH und NAP Lieferanten und Erzeuger kontrollieren. Auch kleine Nachbarschaftsläden, Großmärkte und Märkte will der Staat auf überhöhte Aufschläge prüfen.
Die kontrollierte Kette erklärte, sie werde mehr als 100 Mal im Monat geprüft und veröffentliche Berichte zu ihren Aufschlägen. Die in der Öffentlichkeit genannten Margen wies sie zurück und erklärte, sie erwarte ein Treffen zu den Problemen der Branche. Ergebnisse der Kontrollen lagen zunächst nicht vor.
