Zurück ins Jahr 1980: Hublot baut seine allererste Uhr in Gold und Kautschuk nach
Mit der Classic Fusion Tributo erinnert Hublot an Carlo Croccos Entwurf von 1980 – zwölf Schrauben, Goldgehäuse, Kautschukband. Neu sind 38 Millimeter und ein Automatikwerk.
Foto: LaMèreVeille / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · Monochrome Watches · youtube.com
Hublot hat am 15. Oktober die Classic Fusion Tributo vorgestellt, eine Hommage an die erste Uhr der Marke. Carlo Crocco hatte sie 1980 auf der Basler Messe unter dem Namen MDM Genève gezeigt: ein 36 Millimeter großes Gelbgoldgehäuse mit zwölf Schrauben in der Lünette, Quarzwerk und schwarzem Kautschukband. Laut SJX Watches war sie die erste Uhr, die ein Edelmetallgehäuse mit einem Kautschukband kombinierte. Der Name Hublot geht auf das französische Wort für Bullauge zurück.
Die neue Version gibt es in 18-karätigem Gelb- oder Weißgold, mit 38 Millimetern Durchmesser und 9,5 Millimetern Höhe, wasserdicht bis 100 Meter. Statt des Quarzwerks arbeitet ein Manufaktur-Automatikkaliber mit rund 50 Stunden Gangreserve. Die Gelbgold-Variante hat ein mattschwarz lackiertes Zifferblatt, die Weißgold-Variante ein Zifferblatt aus schwarzem Onyx und geschwärzte Schrauben. Eine Stückzahlbegrenzung gibt es nicht. Hublot spendet zum Start 100.000 Franken an Croccos Stiftung Main dans la Main.
„Heute zu sehen, wie der allererste Entwurf wieder zum Leben erweckt wird, ist zutiefst bewegend“, sagte Crocco, der die Firma 2008 an LVMH verkaufte. Hublot-Chef Julien Tornare erklärte, Hublot zu respektieren heiße, seine Ursprünge zu ehren – „nicht indem man sie in der Zeit einfriert, sondern indem man sie in Bewegung hält“. Das Video zur Classic Fusion Tributo ist auf dem YouTube-Kanal des Uhrenmagazins Monochrome Watches zu sehen.
