Totenkopf aus Stroh und Eierschale: Chopard zeigt Unikat zum Día de los Muertos
Für die 13. Ausgabe seiner Día-de-los-Muertos-Reihe setzt Chopard erstmals Eierschalen-Marketerie ein. Die Minutenrepetition ist ein Einzelstück und debütiert in New York.

Symbolbild · Foto: Carlos.altmnt / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Chopard hat eine neue Ausgabe seiner L.U.C Full Strike „Día de los Muertos“ vorgestellt – laut WatchTime die 13. Interpretation des Themas, mit dem die Marke den mexikanischen Tag der Toten aufgreift. Die Uhr mit der Referenz 161947-5007 ist ein Einzelstück. Das Zifferblatt aus Roségold zeigt eine Calavera, einen verzierten Totenschädel, gefertigt aus mehr als 70 einzeln ausgewählten, überwiegend tiefblau gefärbten Strohfragmenten aus in Frankreich angebautem Roggen, dazu schwarzer Lack und erstmals in Chopards Werkstätten Eierschalen-Marketerie. Eine einzige Kunsthandwerkerin oder ein einziger Kunsthandwerker arbeitete mehr als 160 Stunden daran.
Das 42,5 Millimeter große Gehäuse aus „ethischem“ 18-karätigem Roségold ist an Lünette, Gehäuseflanke und Krone von Hand graviert. Im Inneren arbeitet das handaufgezogene Kaliber L.U.C 08.01-L mit 533 Bauteilen und 60 Stunden Gangreserve, eine Minutenrepetition, deren Tonfedern aus demselben Saphirstück gefertigt sind wie das Uhrglas. Das Werk erhielt 2017 die Aiguille d'Or beim Grand Prix d'Horlogerie de Genève. Laut Hourstriker markiert die Uhr zugleich zehn Jahre Full Strike und 30 Jahre Chopard-Manufaktur.
Co-Präsident Karl-Friedrich Scheufele sprach von der Verbindung einer außergewöhnlichen Schlagwerkskomplikation mit seltenen Dekorhandwerken und lobte „die bemerkenswerten Talente unserer Kunsthandwerker, die diese kostbaren Fertigkeiten bewahren“. Öffentlich zu sehen ist das Unikat erstmals auf der Messe WatchTime New York, die vom 16. bis 18. Oktober in der Gotham Hall in Manhattan stattfindet.
