Trump-Dokumentenaffäre: Entlassene FBI-Mitarbeiter klagen auf Wiedereinstellung
Neun im Februar gefeuerte FBI-Agenten und Analysten, die zu Trumps Geheimakten ermittelt hatten, ziehen vor Gericht. Sie sprechen von „politischer Vergeltung“.

Symbolbild · Foto: ajay_suresh / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Neun FBI-Mitarbeiter, die an den Ermittlungen zu den Geheimdokumenten in Donald Trumps Anwesen Mar-a-Lago beteiligt waren und im Februar entlassen wurden, haben am Donnerstag vor einem Bundesgericht in Washington Klage eingereicht. Zu ihnen gehören nach Angaben der Nachrichtenagentur AP Agenten, Geheimdienstanalysten und Fachpersonal aus Spionageabwehr-Einheiten.
Die Kläger werten ihre Entlassung als rechtswidrige „politische Vergeltung“, die nach ihrer Darstellung dazu diente, die „persönliche Vendetta des Präsidenten“ zu bedienen. Sie seien ohne Vorankündigung, Anhörung oder Widerspruchsmöglichkeit gefeuert worden. Sie fordern ihre Wiedereinstellung, Lohnnachzahlungen und die gerichtliche Feststellung, dass die Kündigungen unrechtmäßig waren.
FBI-Direktor Kash Patel hatte vor dem Kongress erklärt, entlassene Mitarbeiter hätten das FBI als Waffe missbraucht. Eine Stellungnahme von FBI oder Justizministerium zur Klage lag zunächst nicht vor. Das Strafverfahren gegen Trump wegen der Geheimakten war 2024 von Richterin Aileen Cannon eingestellt worden; Trump hatte jedes Fehlverhalten bestritten.
