Berlin --:--Donnerstag, 15. Oktober 2026
LIVE
MusikNACHRICHTENFAKTENKONTEXT
Musik ·
NME: „a glittering comedown on the dancefloor“

Rachel Chinouriri – „I think I spoke too soon“ im Test: Partynacht mit Kater

Indie-Pop · Atlas Artists/Parlophone · Release 16.10.2026

Das zweite Album der Londoner Sängerin erscheint am 16. Oktober. NME lobt Glitzer-Pop wie „Pretty Girls“ und „Broken Chair“ – und den dunklen Blick hinter die Party.

ALBUMBeim Abspielen wird das Video von YouTube (Google) geladen.

Foto: Amy Martin Photography / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video zur Single: YouTube · Rachel Chinouriri · youtube.com

Single: One Song Away From Crying

Die britische Sängerin Rachel Chinouriri veröffentlicht am 16. Oktober ihr zweites Album „I think I spoke too soon“ bei Atlas Artists/Parlophone. Ihr Debüt war zweimal für die BRIT Awards nominiert. Als Vorboten erschienen unter anderem „One song away from crying“ mit Musikvideo unter der Regie von Dora Paphides und „Make believe“, das sie gemeinsam mit apob produzierte.

Das britische Magazin NME (Kritik vom 12. Oktober, ohne Sternwertung) beschreibt das Album als „glitzernden Comedown auf der Tanzfläche“: Die Party-Persona trifft auf wachsenden Frust über Alkohol, Liebe und das eigene Leben. Den Opener mit gedämpftem Disco-Beat empfindet die Kritik als zaghaften Einstieg. Gelobt werden „Pretty Girls“ mit glitzerndem Refrain, das verliebte „AAAHHH!!!“ und „Broken Chair“, einer der besten Songs der Platte.

Schwächer wirkt laut NME „Make Believe“, dessen Witz im gehauchten Gesang untergeht. „Parasite“ über einen toxischen Ex ist der düsterste Moment. Mit „The Good Fight“ und „Crash This Car“ kehrt Chinouriri zum Schluss zu ihren Rock-Wurzeln zurück – ein kathartisches Ende.

Mehr aus dem Ressort

← Musik