Insomnium – „Netherworlds“ im Test: Vielleicht das beste Album der Finnen
Das zehnte Album der Melodic-Death-Metal-Band erscheint am 16. Oktober. Blabbermouth vergibt 9 von 10 Punkten und lobt den erweiterten, atmosphärischen Sound.
Foto: WanderingTrad / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Century Media Records · youtube.com
Single: Gleam in the Black
Die finnische Melodic-Death-Metal-Band Insomnium veröffentlicht am 16. Oktober ihr zehntes Album „Netherworlds“ bei Century Media. Neu in der Besetzung ist Gitarrist und Sänger Tom Laisto. Im rund achtminütigen „The Hour Grows Late“ sind Tomi Joutsen, Sänger von Amorphis, sowie Tomi Koivusaari und Santeri Kallio zu Gast.
Das US-Metalportal Blabbermouth vergibt 9 von 10 Punkten und nennt die Platte „wunderbar“. Die Band bleibe ihrem Stil treu, erweitere aber die Atmosphäre. Eröffnet wird das Album mit einer Version von Henry Purcells „The Cold Song“ aus dem 17. Jahrhundert. „Gleam in the Black“ sei womöglich der eingängigste Song der Bandgeschichte, Laisto bringe hörbar mehr Tiefe und Bandbreite.
„The Hour Grows Late“ sieht der Kritiker als progressiven Höhepunkt, „Pathways of the Night“ als melodisch stärksten Moment der Karriere. Der Schlusssong „Journey’s End“ klingt winterlich und berührend. Ob „Netherworlds“ das beste Insomnium-Album ist, lässt die Kritik offen – die Messlatte der Band liege einfach sehr hoch.
