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Kerosin wird knapp in Frankfurt: Lufthansa-Jets tanken vorher bis zu acht Tonnen extra

Wegen Wartungsarbeiten an einer Pipeline und Niedrigwasser auf Rhein und Main schont Lufthansa die Vorräte am größten deutschen Flughafen. Flüge sollen nicht ausfallen.

Symbolbild: Lufthansa-Flugzeug am Frankfurter Flughafen

Symbolbild · Foto: Gnoeee / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Lufthansa lässt ihre Maschinen auf ausgewählten Verbindungen nach Frankfurt zusätzlichen Treibstoff schon am Abflugort tanken. Hintergrund ist nach Angaben der Airline eine verringerte Kapazität der Pipeline-Anbindung des Flughafens. Betreiber Fraport verweist auf routinemäßige Wartungsarbeiten an einer der Leitungen. Zudem können Tankschiffe wegen des seit dem Sommer niedrigen Wasserstands von Rhein und Main nur eingeschränkt beladen werden.

Bei Jets der A320-Familie sind laut dpa bis zu acht Tonnen Zusatzsprit vorgesehen – bei einer Tankkapazität von rund 20 Tonnen. Die Zusatzlast ist so begrenzt, dass weder Fracht noch Passagiere zurückbleiben müssen. Lufthansa spricht von einer „reinen Vorsichtsmaßnahme“, rechnet nicht mit Flugstreichungen und will die Regelung in „absehbarer Zeit“ wieder beenden.

Fraport sieht die Versorgung nicht gefährdet: Die Betriebsfähigkeit des Flughafens sei nicht beeinträchtigt. Das Tanklager fasst nach Unternehmensangaben 186 Millionen Liter, das reicht für etwa zehn Tage. Zwei Pipelines verbinden den Flughafen mit Nordseehäfen, eine davon ist die Nato-Pipeline. Ob auch andere Airlines betroffen sind, ist unklar.

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