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Trump stoppt Livestream: Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters wird nicht übertragen

Die Erschießung am 3. Dezember soll wie geplant stattfinden, aber nicht im Internet gezeigt werden. Viele „gute“ Menschen wollten ihn nicht sterben sehen, schrieb Trump. Hegseth wollte sie öffentlich machen.

Archivbild: Haupttor von Fort Hood, Texas

Archivbild · Foto: JOHN BYERLY, CIV / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag auf Truth Social erklärt, die Hinrichtung des Fort-Hood-Attentäters Nidal Hasan werde nicht live übertragen. „Er wird wie geplant durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht gestreamt“, schrieb Trump. Eine Übertragung hätte zwar „eine starke Abschreckung“ sein können, doch viele „sehr gute und wohlmeinende Menschen“ wollten ihn lieber nicht sterben sehen. Laut Global News sollen nahe Angehörige der Opfer der Hinrichtung persönlich beiwohnen dürfen.

Der frühere Armee-Major war wegen des Anschlags von 2009 verurteilt worden, bei dem 13 Menschen getötet und 32 verletzt wurden. Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember angesetzt; es wäre nach Angaben von Stars and Stripes die erste Hinrichtung des US-Militärs seit 65 Jahren. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor erklärt, sie werde öffentlich sein.

Der Plan hatte parteiübergreifend Kritik ausgelöst, auch vor dem Hintergrund der missglückten Giftspritzen-Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee. Der katholische Militärerzbischof Timothy Broglio sprach sich gegen den Livestream aus und riet katholischen Soldaten, sich vom Erschießungskommando entbinden zu lassen. Vizepräsident JD Vance hatte laut Stars and Stripes infrage gestellt, ob das Pentagon die Hinrichtung tatsächlich streamen werde. Das Pentagon äußerte sich gegenüber NPR zunächst nicht.

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