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Brandanschlag auf Stromkabel in Marzahn: Bekennerschreiben im Visier der Ermittler

Nach dem Feuer an einer Kabeltrasse in Marzahn liegt den Ermittlern ein Bekennerschreiben einer bislang unbekannten Gruppe vor. Der Staatsschutz des LKA ermittelt.

Symbolbild: Streifenwagen der Polizei

Symbolbild · Foto: Auge24.eu / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Rund zehn Tage nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf Stromkabel in Berlin-Marzahn prüfen die Ermittler ein Bekennerschreiben. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft bestätigte, dass ein Schreiben einer bislang unbekannten Gruppe namens „Kinder des Zorns“ vorliegt; es werde in den laufenden Ermittlungen berücksichtigt. Nach rbb-Informationen stufen Ermittlerkreise das Schreiben als authentisch ein – offiziell bestätigt ist das nicht.

Nach Polizeiangaben hatten Unbekannte am frühen Morgen des 5. Oktober unter einer Brücke Altreifen und Unrat unter Stromkabeln angezündet. 19 Gewerbebetriebe mussten vorübergehend vom Netz genommen und mit Notstrom versorgt werden. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen, die nach eigenen Angaben in alle Richtungen geführt werden.

In dem Schreiben behauptet die Gruppe, gezielt mehrere Technologieunternehmen von der Stromversorgung abgeschnitten zu haben, die teils Produkte mit ziviler und militärischer Verwendung herstellten. Berlin war in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Anschlägen auf das Stromnetz, die teils zu großen Ausfällen führten und Linksextremisten zugerechnet wurden.

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