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Telekomkonzern Telia streicht 900 Stellen und verlagert Technik in die Länder

Der schwedische Netzbetreiber Telia baut um: 900 Stellen fallen weg, Aufgaben wandern aus der zentralen Technik in die Länder. Ziel sind Einsparungen von einer Milliarde Kronen pro Jahr.

Symbolbild: Telia-Logo an einem Gebäude

Symbolbild · Foto: Håkan Dahlström from Malmö, Sweden / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der schwedische Telekommunikationskonzern Telia will 900 Stellen abbauen. Wie das Branchenportal Telecoms.com berichtet, betrifft der Abbau alle Unternehmensbereiche und umfasst sowohl Angestellte als auch externe Berater. Zugleich sollen rund 220 Stellen vor allem aus der zentralen Technologie-Einheit in die Landesgesellschaften verlagert werden. Die Konzernzentrale soll sich künftig auf Strategie, Zielvorgaben und Kontrolle beschränken; die Technologie-Einheit behält Bereiche mit klaren Größenvorteilen, darunter Sicherheit und TV-Dienste.

Telia strebt damit jährliche Brutto-Einsparungen von einer Milliarde schwedischen Kronen an, die volle Wirkung soll ab 2028 eintreten. Die Prognose für 2026 bleibt nach Konzernangaben unverändert. Konzernchef Patrik Hofbauer räumte ein, der Umbau werde schwierige Entscheidungen mit sich bringen und Unterstützung für alle Beschäftigten erfordern. Am stärksten betroffen sind nach einem Bericht von Mobile World Live Finnland mit 280 und Schweden mit 260 Stellen. Der Umbau soll vorbehaltlich der Verhandlungen mit den Gewerkschaften bis zum 31. Dezember abgeschlossen sein.

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