Oscar-Rennen: Großbritannien schickt Iran-Doku „Rehearsals for a Revolution“
Pegah Ahangaranis Dokumentarfilm hatte in Cannes den Preis für den besten Dokumentarfilm gewonnen. Nun ist er der britische Beitrag für den internationalen Oscar.

Archivbild · Foto: Ahmad Pirooz / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Großbritannien hat den Dokumentarfilm „Rehearsals for a Revolution“ der iranischen Regisseurin Pegah Ahangarani als Beitrag für den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“ ausgewählt. Die Entscheidung traf ein Auswahlgremium aus Mitgliedern bzw. Vertretern des Filmkomitees der britischen Filmakademie BAFTA.
Ahangarani verknüpft darin ihr eigenes Leben mit mehr als 40 Jahren iranischer Geschichte – erzählt über fünf Porträts von Verwandten und Mentoren. Sie nutzt Familienarchive, Heimvideos, Aufnahmen von Protesten und Zeitungsberichte. Der Film lief im Mai in Cannes in den Sondervorführungen und gewann dort das Œil d'or, den Preis für den besten Dokumentarfilm.
Es handelt sich um eine Einreichung, nicht um eine Nominierung. Sony brachte den Film am 25. September in Großbritannien und Irland in die Kinos; in den USA plant Sony Pictures Classics laut Filmofilia eine Qualifikationsauswertung im Dezember und einen limitierten Kinostart am 8. Januar 2027.
