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Bulgariens Handel mit der EU: Deutschland bleibt wichtigster Partner

Bulgarien hat von Januar bis Juli 11,6 Prozent mehr Waren in die EU exportiert. Deutschland führt laut Statistikamt NSI bei Ausfuhren wie Einfuhren die Partnerliste an.

Symbolbild: Containerterminal mit Lkw bei Sonnenuntergang

Symbolbild · Foto: kuchin ster / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bulgariens Warenexporte in andere EU-Staaten sind in den ersten sieben Monaten 2026 kräftig gestiegen. Nach vorläufigen Daten des Nationalen Statistikinstituts (NSI), die am Montag (12. Oktober) veröffentlicht wurden, lieferten bulgarische Firmen von Januar bis Juli Waren im Wert von 17,69 Milliarden Euro in die EU – 11,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren aus der EU stiegen um 6,1 Prozent auf 18,68 Milliarden Euro; im EU-Handel ergab sich damit ein Defizit von 983,6 Millionen Euro.

Deutschland führt laut NSI die Liste der wichtigsten Abnehmerländer an, vor Rumänien, Italien, Griechenland und Frankreich. Diese fünf Staaten nahmen zusammen 68,0 Prozent der bulgarischen Exporte in die EU ab. Auch bei den Einfuhren liegt Deutschland vorn, gefolgt von Rumänien, Griechenland, Italien und den Niederlanden. Einzelwerte für Deutschland nennt die Mitteilung nicht.

Besonders stark fiel der Juli aus: Die Exporte in die EU legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19,4 Prozent auf 2,69 Milliarden Euro zu, die Importe um 5,0 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro. Am kräftigsten wuchs von Januar bis Juli die Ausfuhr von vorwiegend nach Material gegliederten Erzeugnissen – um 46,1 Prozent.

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