Mexiko warnt Landsleute in Saudi-Arabien – Canelos Kampf in Riad bleibt angesetzt
Nach den Angriffen auf den Flughafen Riad rät Mexikos Botschaft, die Gegend um drei Flughäfen zu meiden. Canelo soll am 31. Oktober dennoch gegen Mbilli boxen.

Archivbild · Foto: liton islam / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)
Knapp drei Wochen vor dem WBC-Titelkampf zwischen Christian Mbilli und Saúl „Canelo“ Álvarez hat die mexikanische Botschaft in Riad ihre Staatsbürger zur Vorsicht aufgerufen. Laut The Rio Times empfahl sie am Sonntag, die Gebiete um die internationalen Flughäfen von Riad, Dschidda und Dammam zu meiden. Wer in dieser Woche fliege, solle den Flugstatus bei Airline und Flughafen prüfen; außerdem solle man auf Warnmeldungen aufs Handy achten und keine Fotos oder Videos von Angriffsorten verbreiten.
Laut World Boxing News hat die mexikanische Regierung keine Absage des Kampfabends gefordert. Saudi-Arabiens Box-Chef Turki Alalshikh hatte erklärt, Álvarez wolle „egal was passiert“ in Riad boxen. Eine öffentliche Stellungnahme aus Canelos Lager gibt es laut Fight Sports bislang nicht – Alalshikhs Darstellung ist die einzige Bestätigung.
Eine Verlegung oder Verschiebung des Abends „Mexico vs. The World“ am 31. Oktober wurde bislang nicht angekündigt; DAZN überträgt. Der 36-jährige Álvarez, der im September 2025 gegen Terence Crawford verlor, will gegen Mbilli laut The Ring zum dritten Mal Weltmeister im Supermittelgewicht werden.
