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Kulturministerium: Denkmalschutz-Inspektion schrumpft, Strategie-Direktion kommt

Minister Miloschew will die Inspektion für Kulturerbe von 40 auf 29 Stellen verkleinern und eine Direktion für Strategie schaffen. Eine Expertin kritisiert die Pläne.

Symbolbild: Archäologische Stätte in Plowdiw

Symbolbild · Foto: BrankaVV / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Kulturminister Ewtim Miloschew will die Verwaltung seines Ministeriums umbauen. Laut dem Entwurf, über den das Portal Actualno am Montag (12.10.) berichtete, bleibt es bei insgesamt 188 Stellen. Die Hauptdirektion „Inspektorat für den Schutz des Kulturerbes“ soll jedoch von 40 auf 29 Mitarbeiter schrumpfen, die regionalen Inspektorate von 24 auf 12 Stellen. Miloschew begründet das mit doppelten Zuständigkeiten.

Neu entstehen soll eine Direktion für strategische Planung, Koordinierung, Analyse und Bewertung der Kulturpolitik mit 12 Stellen. Die Zuständigkeit für Film soll in die bisherige Direktion für Urheberrecht wandern, die dafür umbenannt wird. Laut der Zeitung Sega behalten die sechs regionalen Inspektorate in Wraza, Weliko Tarnowo, Warna, Burgas, Plowdiw und Sofia je zwei Mitarbeiter.

Die Expertin Anna Widenowa kritisiert laut Actualno, das Inspektorat sei erst 2020 von 18 auf 40 Stellen aufgestockt worden, um die Kontrolle nach dem Kulturerbegesetz zu stärken; sie fragt, was sich seitdem geändert habe. Stellungnahmen sind auf dem Konsultationsportal der Regierung bis zum 5. November möglich.

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