Kokain unter Erdnüssen, Marihuana bei Fleisch: Zoll meldet große Drogenfunde
Bei Widin stellten Zöllner 348 Kilogramm Kokain und Marihuana in einem Lkw sicher, bei Lowetsch rund 200 Kilogramm Marihuana und Kokain in Fleischtransportern.

Symbolbild · Foto: G.Garitan / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Bei einer Kontrolle nahe dem Grenzübergang Donaubrücke 2 Widin–Calafat haben Zöllner der Zolldirektion Russe am späten Abend des 8. Oktober 348 Kilogramm Drogen in einem in Bulgarien zugelassenen Lkw entdeckt: 16 Pakete mit 19,3 Kilogramm Kokain in einem doppelten Boden und 190 Pakete mit 329 Kilogramm Marihuana unter Paletten mit Erdnüssen. Die Sammelladung war laut den am Montag (12.10.) vorgestellten Angaben aus Spanien für Empfänger in Bulgarien und Griechenland deklariert. Die Bezirksstaatsanwaltschaft Widin ermittelt wegen grenzüberschreitenden Drogentransports.
Bei Lowetsch stießen Zöllner gemeinsam mit der Behörde gegen organisierte Kriminalität (GDBOP) auf dem Gelände eines Fleischbetriebs auf zwei verdächtige Lkw. In einem Versteck in der Decke eines Aufliegers lagen 204 Ein-Kilo-Pakete, die positiv auf Cannabis getestet wurden; im zweiten Lkw fanden sich zwischen Fleischwaren sieben Pakete, die positiv auf Kokain reagierten. Die Ermittlungen dauern an, berichtet BNT.
Die Kontrollen bei Widin sind laut den Behörden Teil der Ausgleichsmaßnahmen nach Bulgariens Schengen-Beitritt. Es sei der größte Fall an diesem Übergang, sagte der Leiter der zuständigen Anti-Drogen-Einheit; bei Russe seien in diesem Jahr gemeinsam mit der GDBOP bereits mehr als 500 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt worden.
