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Gabriela Hearst zeigt Mode mit afghanischen Kunsthandwerkerinnen im Petit Palais

Ikat-Patchwork, Spiegelstickerei und Granatäpfel: Gabriela Hearst widmete ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 den Textiltraditionen Afghanistans.

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Foto: Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Gabriela Hearst · youtube.com

Die uruguayische Designerin Gabriela Hearst hat am 5. Oktober bei der Paris Fashion Week ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 gezeigt. Schauplatz war der runde Innenhofgarten des Petit Palais, der für die Weltausstellung von 1900 gebaut wurde. Laut AFP ist Hearst die einzige Vertreterin Lateinamerikas im offiziellen Pariser Kalender. Das Modehaus hat die Schau als offiziellen Film auf YouTube veröffentlicht.

Im Mittelpunkt standen Jacken und Kleider aus Ikat-Patchwork sowie Stickereien mit kleinen eingearbeiteten Spiegeln. Über die gemeinnützige Organisation Turquoise Mountain fand das Label Kunsthandwerkerinnen in Afghanistan, die einen Teil der Stücke mitfertigten, berichtet Reuters. Von afghanischen Künstlern bemalte Elemente zierten Schmuck und Knöpfe. Zum Finale kamen weiße Kleider mit eingestickten Granatäpfeln, der Nationalfrucht Afghanistans.

Hearst, die von 2020 bis 2023 Kreativdirektorin von Chloé war, fordert seit Langem einen Verzicht auf Nylon und Polyester. Ihre Trenchcoats aus Seide wurden mit einem natürlichen Harz auf Wasserbasis gewachst, um wasserabweisendes Nylon zu imitieren. „Wir dürfen nie vergessen, dass wir wegen der Verbrennung fossiler Brennstoffe hier sind“, sagte sie Reuters nach der Schau.

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