Berlin --:--Montag, 12. Oktober 2026
LIVE
SportNACHRICHTENFAKTENKONTEXT
Breaking NewsSport ·

Aberkanntes Díaz-Tor in Augsburg: DFB-Schiedsrichter verteidigen die Abseitsentscheidung

Der Seitfallzieher von Luis Díaz beim 2:2 des FC Bayern in Augsburg zählte nach VAR-Prüfung nicht. Nun erklären die DFB-Schiedsrichter, warum – Experten widersprechen.

Stadion des FC Augsburg (Archivbild)

Archivbild · Foto: Futbol vic / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Zwei Tage nach dem 2:2 des FC Bayern beim FC Augsburg haben sich die DFB-Schiedsrichter zum umstrittensten Moment der Partie geäußert. Alex Feuerherdt, Kommunikationschef der DFB Schiedsrichter GmbH, erklärte laut „kicker“, warum der Treffer von Luis Díaz in der 51. Minute nach längerer Überprüfung durch den Videoassistenten aberkannt wurde. Díaz hatte nach einer Flanke von Ismael Saibari per Seitfallzieher getroffen.

Ausgangspunkt war ein Freistoß von Joshua Kimmich, bei dem Josip Stanišić im Abseits stand und den Ball köpfte. Augsburgs Han-Noah Massengo versuchte anschließend zu klären. Nach der Darstellung Feuerherdts brachte diese Abwehraktion den Ball jedoch nicht weit genug aus der ursprünglichen Situation heraus – eine neue Spielsituation sei damit nicht entstanden, das Abseits von Stanišić blieb strafbar.

Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich sieht das anders. „Das ist diese klassische nächste Spielsituation und damit hätte für mich das Tor gelten müssen“, sagte er bei Sky und sprach von einer „sehr, sehr strittigen Entscheidung“. Insgesamt wurden den Münchnern in der Partie unter Schiedsrichter Sven Jablonski vier Tore wegen Abseits aberkannt. Augsburg war durch Robin Fellhauer nach 8,4 Sekunden in Führung gegangen.

Mehr aus dem Ressort

← Sport