Fontaines D.C. – „Dopamine Chamber“ im Test: Düster, synthetisch, großartig
Das fünfte Album der Dubliner erscheint am 16. Oktober – die ersten Kritiken sind überschwänglich. The Guardian vergibt die Höchstwertung von fünf Sternen.
Foto: Gruesome Gary / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Fontaines DC · youtube.com
Single: Tongue
Fontaines D.C. veröffentlichen am 16. Oktober bei XL Recordings ihr fünftes Album „Dopamine Chamber“, den Nachfolger von „Romance“ (2024). Produziert hat erneut James Ford, aufgenommen wurde in London, auf dem englischen Land und in Palermo. Vorab erschienen die Singles „Marianne“ und „Tongue“; zu „Tongue“ gibt es ein offizielles Video unter der Regie von John Angus Stewart. Auf „Where Is Gone?“ ist Rosalía zu Gast.
Die ersten Kritiken fallen sehr stark aus. Im Guardian nennt Laura Snapes die Platte endlos einfallsreich, oft verblüffend und und einen „gewaltigen Triumph“ – fünf von fünf Sternen. NME-Kritiker Andrew Trendell zieht Vergleiche zu The Cure und Massive Attack und spricht von einer außergewöhnlichen Platte für außergewöhnliche Zeiten; dass ein typischer Radio-Hit fehle, mache das Album nur reicher.
Musikalisch rückt die Band noch weiter von ihren Punk-Anfängen ab: Statt Gitarrenwänden prägen Synthesizer, Samples und schroffe elektronische Momente den Klang, dazwischen stehen ruhigere, akustische Passagen. Inhaltlich kreisen Grian Chattens Texte um Zusammenbruch, Weltflucht und digitale Erschöpfung. Das RIFF Magazine vergibt 8 von 10 Punkten und hebt „You Miss Me“ als Höhepunkt hervor.
