UEFA bestraft Serbien: DFB-Team droht in Belgrad ein Spiel ohne Zuschauer
Wegen rassistischen Verhaltens serbischer Fans verhängt die UEFA Geldstrafen und einen Zuschauerausschluss: Beim Heimspiel gegen Deutschland am 13. November sind vorerst keine Fans zugelassen.

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Die Europäische Fußball-Union hat Serbien wegen rassistischen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger bei den Nations-League-Niederlagen gegen Griechenland und die Niederlande (jeweils 1:2) bestraft. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur muss der serbische Verband 50.000 Euro zahlen, für weiteres Fehlverhalten der Fans kommen knapp 80.000 Euro hinzu. Zudem darf Serbien beim nächsten Heimspiel keine Zuschauer empfangen; ein Ticketverbot für eigene Fans bei einem Auswärtsspiel wurde auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt.
Für die Partie gegen die deutsche Nationalmannschaft am 13. November (20.45 Uhr) im Stadion von Roter Stern Belgrad, das normalerweise rund 55.000 Zuschauer fasst, sind nach jetzigem Stand keine Fans zugelassen. Der serbische Verband will versuchen, das Urteil abzumildern, damit Kinder und 2.000 deutsche Anhänger ins Stadion dürfen. Konkrete Pläne gibt es laut UEFA noch nicht. Unklar ist, was das für deutsche Fans bedeutet, die bereits Karten beantragt haben.
Sportlich steht das Team von Bundestrainer Jürgen Klopp unter Druck: Mit fünf Punkten liegt Deutschland in der Gruppe hinter den Niederlanden und Griechenland (je acht Punkte) auf Rang drei, Serbien ist punktlos Letzter. Nur die ersten beiden erreichen das Viertelfinale im März 2027. Das Hinspiel in München hatte Deutschland am 1. Oktober 2:0 gewonnen. Am 16. November folgt das Gruppenfinale gegen die Niederlande in Berlin.
