Puma verliert weiter Umsatz – Lagerbestände sinken um fast ein Viertel
Puma hat im dritten Quartal 1,78 Milliarden Euro umgesetzt, währungsbereinigt 6,3 Prozent weniger. Unterm Strich steht ein Verlust, die Prognose für das operative Ergebnis wurde eingegrenzt.

Archivbild · Foto: Daniel Cox / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der Sportartikelhersteller Puma aus Herzogenaurach hat im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 1.776,2 Millionen Euro erzielt. Das sind laut Unternehmensmitteilung währungsbereinigt 6,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei minus 11,4 Millionen Euro, aus fortgeführten Geschäften blieb ein Verlust von 54,9 Millionen Euro. Die Bruttomarge stieg auf 49,5 Prozent, auch dank Rückerstattungen von US-Zöllen über 29,8 Millionen Euro. In Europa, Nahost und Afrika sank der Umsatz um 11,5 Prozent, in Asien/Pazifik stieg er um 10,0 Prozent.
Die Lagerbestände gingen um 24,3 Prozent auf 1.608,9 Millionen Euro zurück. Für 2026 erwartet Puma nun ein EBIT zwischen minus 80 und minus 130 Millionen Euro statt zuvor minus 50 bis minus 150 Millionen. „Our third-quarter performance was in line with expectations as we continued to move PUMA through this transition year“, sagte Vorstandschef Arthur Hoeld. Laut Asharq Al-Awsat stieg die Aktie im frühen Handel um rund 6 Prozent; Analysten der Bank Jefferies sprachen von einem „complex reboot“.
