Vor den „Gen Z regelt“-Protesten: Modehändler verbarrikadieren Schaufenster
Vor den bundesweiten Jugendprotesten am Samstag schützen sich Mode- und Luxushändler: Auf der Düsseldorfer Kö werden Fassaden verkleidet, Douglas schließt zwölf Filialen, Apropos schließt früher.
Foto: Kürschner (talk) 17:38, 24 November 2024 (UTC) / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
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Vor den für Samstag, den 31. Oktober, angekündigten Protesten der Bewegung „Gen Z regelt“ treffen Mode- und Luxushändler in mehreren Innenstädten Vorkehrungen. Laut FashionUnited werden auf der Düsseldorfer Königsallee und in anderen Städten Fassaden mit Holzplatten und Gerüsten verkleidet, einige Geschäfte räumen ihre Schaufenster. Die Parfümeriekette Douglas hält zwölf Filialen geschlossen, der Juwelier Wempe schließt seine Geschäfte vorübergehend, und der Modehändler Apropos schließt in Berlin, Düsseldorf und Köln um 16 statt um 19 Uhr. „Wir wissen alle nicht, was da kommt“, sagte Andrea Greuner von der Interessengemeinschaft Königsallee der Deutschen Presse-Agentur, wie t-online berichtet.
Die Verbände HDE, ZIA und GCSP baten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in einem Brief um eine „sichtbare und ausreichend dimensionierte Polizeipräsenz“. Hintergrund sind Ausschreitungen in Frankreich: Dort brachen laut FashionUnited die Umsätze in betroffenen Innenstädten an den vergangenen beiden Samstagen um bis zu 80 Prozent ein, mehr als 2.500 Geschäfte wurden beschädigt. Die Organisatoren betonen laut WirtschaftsWoche: „Unser Protest ist friedlich, ohne Ausnahme.“ Das Video der tagesschau ordnet die Proteste am Wochenende ein.
