Canelo weist Kritik am Kampf in Riad zurück: „Ich bin hier, um einen WM-Titel zu gewinnen“
Vor dem WBC-Kampf gegen Mbilli am Samstag reagiert Canelo gelassen auf Kritik am Austragungsort Saudi-Arabien. Nach dem Kampf will er rasch wieder in den Ring – Pläne nennt er aber noch nicht.
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Saúl „Canelo“ Álvarez lässt die Debatte über seinen Kampf in Riad an sich abprallen. „Ich bin gekommen, um um eine Weltmeisterschaft zu kämpfen, um eine Weltmeisterschaft zu gewinnen“, sagte er laut Infobae in Interviews mit Claro Sports und Azteca Deportes. Um den Titel zu holen, gehe er „wohin auch immer und wie auch immer es sein muss“. Viele Leute redeten und spekulierten, so Álvarez – solange ihm niemand sage, dass es nicht gehe, sei die Sache für ihn klar.
Am Mittwochabend absolvierten Álvarez und WBC-Weltmeister Christian Mbilli in Riad ihren offiziellen Auftritt zum Auftakt der Kampfwoche; laut TV Azteca wurde der Mexikaner mit Mariachi-Musik empfangen. Für Donnerstag ist die Pressekonferenz angesetzt, am Freitag folgt das Wiegen. Laut Boxing Insider meldete der saudische Zivilschutz am Dienstag Schäden durch Trümmer zweier abgefangener Raketen in Riad, verletzt wurde niemand. Am Kampf hält der Veranstalter fest.
Zu seiner Zukunft hält sich Álvarez bedeckt: „Ich möchte Kampf für Kampf gehen“, sagte er laut Infobae. „Nach diesem schauen wir, was als Nächstes kommt, aber ich würde gern bald wieder kämpfen.“ Der Kampf gegen Mbilli ist laut Infobae der dritte von vier vereinbarten Kämpfen mit Turki Alalshikh; der vierte ist für Februar 2027 vorgesehen.
